Mittwoch, 19. Juni 2013
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Fachartikel
Geflickt ist nicht geheilt
In der Zeitschrift Schweizerisches Medizin-Forum, die wöchentlich in jede Arztpraxis flattert, erschien Ende April 2010 ein Artikel, den die drei Schweizer verfasst haben, die zu der Zeit in Toronto bei Prof. Dr. Erwin Oechslin in der Ausbildung waren.
Als Titel haben sie den nur allzu wahren Slogan der kanadischen Patientenorganisation gewählt!
 
Wo sind die Patienten?

In den letzten 50 Jahren wurde unendlich viel darein investiert, Kinder mit angeborenem Herzfehler ins Erwachsenenalter hinüber zu retten. Was danach geschieht, darauf hat die Medizin sich kaum vorbereitet.

In der Medical Tribune, einer Zeitschrift die alle Arztpraxen erreichen sollte, ist von einem Tsunami die Rede: die Zahl der Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler nimmt rapide zu, aber die wenigsten werden in geeigneten Sprechstunden betreut.

 
Grippeimpfung bei angeborenen Herzfehlern - Sinn oder Unsinn?

Die Grippeimpfung bei angeborenen Herzfehlern – Sinn oder Unsinn?

Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt Personen mit einer chronischen Erkrankung, sich gegen die saisonale Grippe impfen zu lassen. Denn bei dieser Zielgruppe besteht ein erhöhtes Risiko, im Zusammenhang mit den Grippeviren schwerwiegende und lebensbedrohliche Folgeerkrankungen zu erleiden.
Empfehlungen für Personen mit angeborenem Herzfehler beruhen auf Expertenmeinungen, die sich auf der vorhandenen Fachliteratur abstützen.
Corina Thomet, die Pflegeexpertin der GUCH-Sprechstunde am Inselspital Bern hat diese Literatur in einem Artikel zusammengefasst, der in leicht überarbeiteter Form im Herzblatt vom Herbst 2012 erschienen ist.

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Psychologische Unterstützung für Erwachsene mit angeborenem Herzfehler

Die umfassende Betreuung Erwachsener mit angeborenem Herzfehler (EmaHs) beinhaltet Aufmerksamkeit sowohl für medizinische wie für psychosoziale Bedürfnisse. Dies stellen die europäischen und die amerikanischen Richtlinien zur Behandlung von EmaHs klar. Sie fordern, dass Ressourcen für die psychologischen Probleme der Patienten zur Verfügung gestellt werden.

In diesem Artikel wird zuerst die Forschung über die psychosozialen Erfahrungen der EmaHs zusammengefasst. Dann stellen wir ein Forschungsprojekt vor, das fragte, ob die Patienten selbst an psychologischen Angeboten interessiert sind, denn es ist wichtig, dass die Stimme der Betroffenen gehört wird.

Der Artikel von Adrienne Kovacs PhD, ist im Herzblatt vom Juni 2011 erschienen.

 
Kardiovaskuläre Rehabilitation und angeborene Herzfehler

Es ist heute üblich, dass Erwachsene mit angeborenem Herzfehler nach einer (erneuten) Operation am Herzen eine kardiovaskuläre Rehabilitation durchlaufen. Allerdings sind diese Rehabilitationsprogramme zugeschnitten auf Patienten, die erst im späteren Erwachsenenalter Herzkrank geworden sind. In einer Pilotstudie haben wir untersucht, wie Erwachsene mit angeborenem Herzfehler die Rehabilitation erleben.

Die Arbeit wurde 2010 an zwei Kongressen vorgestellt:
- Am Kongress der Nicht-medizinischen Gesundheitsberufe der ESC (European Society of Cardiology)
- Am Dreiländerkongress für kardiovaskuläre Rehabilitation und Prävention

 
«Hurra, wir leben noch» – psychosoziale Aspekte
Zusammenfassung
Die Autorin ist keine Kardiologin, sondern Onkologin und Palliativmedizinerin. Sie ist Trägerin eines angeborenen Herzfehlers (adult with congenital heart disease [ACHD]). Aus ihrem besonderen Blickwinkel ergeben sich einerseits Überlegungen und Kommentare zur psychosozialen Forschung, die in Bezug auf Erwachsene mit kongenitalen Herzfehlern publiziert worden ist. Andererseits zeigt sie auf, dass in Zukunft «Palliative care» in die Praxis der Kardiologie integriert werden muss. Der Titel «Hurra, wir leben noch» enthält die Worte, die als Themen für die Abschnitte dieses Beitrages dienen.
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Adults with congenital heart defect - quo vadis
Einführung
Bis zu 1 % der Neugeborenen kommen mit einem Herzfehler zur Welt. Aufgrund verbesserter Behandlungsmöglichkeiten erreicht eine zunehmende Anzahl dieser Patienten das Erwachsenenalter. Sie brauchen eine lebenslange Betreuung, einschliesslich einer kompetenten palliativen Betreuung am Lebensende.
Fragestellung und Methoden
Die Autorinnen haben die Literatur nach Antworten auf folgende Fragen durchsucht : Gibt es kardiologische Literatur zu Fragen, die für Palliative Care (PC) relevant sind? Ist es wahrscheinlich, dass das irreversible Nahen des Todes wahrgenommen wird, und Patienten mit angeborenem Herzfehler klar informiert werden, sobald Klarheit herrscht? Gibt es Konzepte zur konsequenten Linderung jener körperlichen Beschwerden, die Patienten vom kreativen Gestalten der letzten Kapitel ihrer Biographie ablenken? Wie planen die Betreuungsteams, den Bedürfnissen der Angehörigen von Patienten mit Herzfehlern gerecht zu werden? Wissen sie die Indikationen für eine fachlich fundierte Trauerbegleitung zu stellen?
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